Prekmurje · an der Mur

Hier hat der Himmel Platz.

Ebene bis zum Horizont, die Mur ohne Eile, drei Grenzen, die niemanden aufhalten. Bakovci ist ein Dorf, in dem man wieder weit sieht.

Scrollen46°37′ N · 16°09′ E

Willkommen

Kein Ort für Sehenswürdigkeiten. Ein Ort zum Bleiben.

Bakovci liegt im Ravensko, dort, wo Slowenien flach wird und Ungarn nah. Wer herkommt, findet keine Warteschlange, sondern einen Tisch. Diese Seite zeigt, was das Dorf ausmacht, und erzählt nebenbei die Geschichte einer Familie, die von hier stammt.

0Einwohnerinnen und Einwohner (2026)
0Hektar, fast alles Ebene
0Jahr der ersten Erwähnung
0Meter über dem Meer
Straße in Bakovci mit der Pfarrkirche St. Anna und alten Platanen

Mitte des Dorfes

Neunhundert Jahre Filiale, dann eine eigene Pfarre

Über Jahrhunderte gingen die Menschen aus Veliki und Mali Bakovci nach Murska Sobota zur Kirche. 1890 baten sie Bischof Kornel Hidasy um eine eigene Kapelle, 1891 stand sie. Von 1976 bis 1981 bauten die Dorfbewohner selbst den Pfarrhof, am 19. März 1981 wurde die Pfarre St. Anna gegründet. Nach Plänen des Architekten Jože Kregar wurde die Kirche erweitert und am Anna-Sonntag 1985 geweiht.

Erster Pfarrer war Martin Poredoš (1931–2008). Messe: werktags 19 Uhr, sonntags 8 und 10 Uhr.

Geschichte

Siebenhundert Jahre in acht Schritten

1323

Erste urkundliche Erwähnung als „Barkouch" im Königreich Ungarn. Später Balkoch, Barkoch, Barkowcz, ungarisch Barkóc.

1690

Kaiser Leopold I. schenkt Nagy-Barkócz dem Adligen Peter Berke. Die Familie Barkóczy trägt den Namen des Dorfes.

1891

Die Kapelle St. Anna wird fertig, nachdem die Dorfbewohner sie 1890 bei Bischof Hidasy erbeten hatten.

1928

Lehrer Milan Deškovič gründet mit 20 Musikern der Feuerwehr die Blaskapelle, heute Prekmurska godba Bakovci.

Familie

Meine Mutter wird hier geboren. Feldarbeit, Störche, Sonntage an der Mur. Diese Geschichte erzählen wir noch.

1973

Mali Bakovci wird von Krog nach Bakovci eingemeindet.

1981

Nach über 900 Jahren bei Murska Sobota wird Bakovci am 19. März eigene Pfarre. Weihe der erweiterten Kirche 1985.

2002

NK Bakovci gewinnt die 3. Liga Ost und spielt eine Saison in der zweiten slowenischen Liga.

Dorfleben

Wer hier den Ton angibt

seit 1928

Prekmurska godba Bakovci

Aus zwanzig Feuerwehrmusikern wurde eine der größten Blaskapellen Pomurjes. Unter Željko Ritlop, Dirigent seit 1999, hat sich die Besetzung verdoppelt. 2016 spielte die Godba im Cankarjev dom in Ljubljana.

Saison 2001/02

NK Bakovci

Der Fußballverein gewann die dritte Liga Ost und spielte eine Saison zweitklassig. Heute setzt der Klub auf junge Spieler aus dem Dorf und will zurück in die Pomurje-Liga.

Ende Juli

Anino proščenje

Das Kirchweihfest zu Ehren der heiligen Anna. Messe, Musik der Godba, Bograč aus dem Kessel. Der Tag, an dem alle heimkommen, die weggezogen sind.

Essen & Übernachten

Gastgeber, die man mit Vornamen kennt

Im Dorf selbst gibt es wenige Betten, dafür Gostilne und Ferienhöfe in der Umgebung und die Hotels von Murska Sobota fünf Minuten entfernt. Wir listen nur, was wir selbst kennen, und verlinken direkt, ohne Provision. Die Liste entsteht gerade.

Gastgeber ansehen
Dorfstraße in Bakovci mit Einfamilienhäusern und Vorgärten

Veranstaltungen

Im Jahreslauf

  • Juli Anino proščenje, Kirchweih am Anna-Sonntag
  • Sommer Soboško poletje mit Konzert der Godba
  • Dez Adventkonzert der Prekmurska godba

Anreise

Näher als gedacht

  • Graz 1 h 15 min über A9 und A5, Ausfahrt Murska Sobota
  • Wien 2 h 45 min
  • Bahn Bis Murska Sobota, dann 4 km per Bus oder Rad